HEY, ICH BIN
DORIS BERGER

Unihockey-Spielerin im Schweizer Nationalteam & UHV Skorpion Emmental ZollbrΓΌck (L-UPL)

Unihockey Weltmeisterin 2025

BodenstΓ€ndigkeit, Zielstrebig, Fokussiert, HUmorvoll, Respektvoll

Ein Team setzt sich aus individuellen PersΓΆnlichkeiten zusammen, von denen jede ihre eigenen, besonderen StΓ€rken mitbringt. Wenn es gelingt, diese StΓ€rken gezielt dort einzusetzen, wo sie am meisten zur Geltung kommen, bin ich ΓΌberzeugt, dass gemeinsam Grosses erreicht werden kann. Dieser Prozess finde ich sehr spannend und fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Β«Meine Grenzen suchen und diese weiter nach oben stossenΒ»
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Β«Im entscheidenden Moment den Unterschied machenΒ»
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Β«Ich versuche aus jedem Menschen und jeder Situation das Beste herauszuholenΒ»
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Β«Zusammen etwas Grosses erreichen liebe ichΒ»
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Β«Die Freude am Prozess und Leben beibehaltenΒ»

Meine Motivation

Doris Berger wuchs mit ihren beiden BrΓΌdern im Emmental auf, direkt neben dem Schulhausplatz, wo ihre Eltern eine kleine KΓ€serei betrieben. Bewegung gehΓΆrte von klein auf zu ihrem Alltag – egal welche Sportart, Hauptsache aktiv.

Mit 14 Jahren entdeckte sie durch eine Schulfreundin das Unihockey. Die Teamkultur, die Freude und das Feuer auf dem Feld begeisterten sie sofort. Sie trat dem UHV Skorpion Emmental bei und feierte mit ihren Freundinnen grosse Erfolge im Juniorinnenbereich, darunter zwei Schweizermeistertitel in der U21A.

In der Saison 2015/2016 reiste sie erstmals mit der ersten Mannschaft mit und gab ihr DebΓΌt in der NLA. In den folgenden Jahren entwickelte sie sich beim UHV Skorpion Emmental stetig weiter und erhielt 2020 ihr erstes Aufgebot fΓΌr das Nationalteam. Zu sehen, was im Unihockey auf hΓΆchstem Niveau mΓΆglich ist, weckte in ihr den Wunsch nach mehr. Wollte sie 2021 an der Weltmeisterschaft teilnehmen, wusste sie, dass sie noch mehr investieren muss.

Beim UHV Skorpion Emmental ZollbrΓΌck wurde offen kommuniziert, dass man kΓΌnftig auf andere Verteidigerinnen setzen wΓΌrde und sie nicht die Rolle erhalten kΓΆnne, die sie fΓΌr den nΓ€chsten Schritt benΓΆtigt hΓ€tte. In dieser Phase erhielt Doris ein Angebot von piranha chur. Der Abschied von ihren Freunden fiel ihr nicht leicht – denn Team und Freude standen fΓΌr sie immer an oberster Stelle. Um sich weiterzuentwickeln und die Freude am Spiel zu behalten, entschied sie sich fΓΌr den Wechsel in der Saison 2021/2022.

Über mich

In Chur durfte sie zu einer Leaderin wachsen und erhielt vom Verein und insbesondere von ihren Teamkolleginnen viel Vertrauen. Sie wollte herausfinden, welches Potenzial in ihr steckt, wenn sie alles investiert. Der hohe Aufwand zahlte sich aus: 2021 durfte Doris an ihre erste Weltmeisterschaft nach Uppsala reisen und gewann mit dem Nationalteam die Bronzemedaille.

2023 folgte die WM in Singapur mit dem jungen Nationalteam und einem starken vierten Platz. Diese Erfahrungen stΓ€rkten ihre Entschlossenheit, im entscheidenden Moment den Unterschied zu machen.

2024 kehrte Doris zu ihrem Heimverein UHV Skorpion Emmental zurΓΌck – mit dem Traum, gemeinsam mit ihren Freunden den ersten Titel der Vereinsgeschichte zu holen. Dank eines FΓΆrderprogramms von Swiss Olympic kann sie seither noch gezielter in ihren Sport investieren.

2025 wurde ein Traumjahr: Bronze an den World Games und im Dezember der Weltmeistertitel mit dem Nationalteam. Noch vor der WM erhielt Doris ein Angebot vom Weltklasseteam Thorengruppen. FΓΌr sie war es immer ein Traum in Schweden spielen zu kΓΆnnen. Mit einem weinenden und lachenden Auge nahm sie diese Herausforderung an und spielt seit Januar 2026 fΓΌr den schwedischen Topclub.

Meine Teams

DAS IST MIR WICHTIG

  • Im Emmental bei einer herzlichen Familie durfte ich aufwachsen. Egal wo ich bin oder was ich mache, ich weiss, dass ich bei meinen Eltern und meinen BrΓΌdern immer UnterstΓΌtzung erhalten werde. Bei meiner Familie kann ich Kraft tanken. Zudem bin ich extrem dankbar einen Freundeskreis zu haben, der mich aus meiner Unihockey-Bubble holen kann. Ein solches Umfeld haben zu dΓΌrfen, die mich in meiner Leidenschaft unterstΓΌtzen und meine Freizeit zu einer einmaligen Freizeit machen, so dass ich meine Batterien immer wieder fΓΌllen kann, ist alles andere als SelbstverstΓ€ndlich.

  • Meine Liebe zum Sport geht wie wohl bei vielen Sportler*innen weit ΓΌber die Sportart hinaus, die sie selbst ausΓΌben. Egal welche Sportart, sei es Skifahren, Wakeboring, Tennis, ich liebe es mich zu bewegen, die Bewegungen, die es fΓΌr eine Sportart braucht zu beherrschen und mich mit andren zu duellieren.

    Der Sport schreibt unzΓ€hlige Geschichten und jede einzelne davon ist auf ihre Weise einzigartig. Ich habe grossen Respekt und tiefe WertschΓ€tzung fΓΌr die Leistungen anderer Sportlerinnen und Sportler.

  • Die Natur hat unglaublich viel zu bieten. Ich liebe es, am Wasser und in den Bergen zu sein. Mittlerweile lebe ich im schΓΆnen Thun und der Anblick des Thunersees mit den Bergen Β«Eiger, MΓΆnch und JungfrauΒ» im Hintergrund ist jedes Mal aufs Neue ein Highlight. Die Natur bietet mir einen wunderbaren Ausgleich in meinem Leben.

  • Im Emmental geht alles etwas ruhiger zu. Im Dorf kennt man einander und gibt es ein Problem, versucht man einander zu helfen. Ich durfte sicherlich in einem etwas rosa umbetteten kleinen Dorf aufwachsen. Wenn man spΓ€ter die Chance hat, die grosse Welt zu entdecken, merkt man, wie schΓΆn man es zu Hause hat und welche wertvollen Werte einem auf den Weg gegeben wurden.

  • Ich bin sehr dankbar in einem Land wie die Schweiz geboren worden zu sein. Die Schweiz ist ein sicherer RΓΌckort fΓΌr mich und hat extrem viel zu bieten. Jedesmal wenn ich das Shirt vom Nationalteam anziehen darf, erfΓΌhlt es mich mit einer grossen Ehre!

Mission

  • Champions Cup 2025/26 gewinnen

  • Svenska Cupen gewinnen

  • Svenska Superligan gewinnen